ENTSTEHUNG


Die eigentliche Gründung von RETROCYCLE geht auf das Jahr 2002 zurück. Damals in Hamburg als RETROCYCLE IG (Interessen Gemeinschaft) von ein paar Fahrradenthusiasten ins Leben gerufen.

 

Schwerpunkt waren Fahrräder der Marke BREEZER vom Mountainbike-Urvaters Joe Breeze.  Dies gipfelte darin, dass Mr. Breeze selbst mit einem von RETROCYCLE gebautem „Jet Stream“ an der Singlespeed WM in Berlin 2004 teilnahm.

Noch heute zeugt der Hummel im Steuerrohremblem von der eigentlichen Herkunft der Marke RETROCYCLE.

Da das Fahren immer im Vordergrund stand, konnten bald diese wertvollen und seltenen Räder nicht mehr genutzt werden. Der Gedanke kam auf, eigene Räder und Rahmen zu produzieren.

Schon bald folgte das erste Mountainbike RETROCYCLE „Mountaineer“ mit muffenlos gelöteten Columbus LIFE Stahlrahmen sowie Rock Shox SID-Gabel und einem Gesamtgewicht von 9,5 kg.

Ein Jahr später folgte der erste Rennradrahmen „Tourneer“, komplett aus Columbus-Spirit Rohrsatz mit einem Rahmengewicht von nur 1600 Gramm und einer abenteuerlichen Lackierung.

Parallel dazu wurde das erste Sport- und Tourenrad „Randoneer“ auf die Räder gestellt.

Der Gedanke hier war: „Warum soll ein Rad, welches jeden Tag unter jeden Bedingungen genutzt wird, schlechtere Qualität haben als die heißgeliebten Sportgeräte? Es muss doch eigentlich mehr aushalten.“

Anfänglich mit geschweißtem CroMo-Rahmen, Shimano 8 Gang Getriebenabe und Magura Hydraulikbremsen. Der Qualitätsanspruch war schon selbstbewusst hoch.

Der Gedanke, ein so umweltfreundliches Fortbewegungsmittel wie das Fahrrad auch umweltfreundlich und somit nachhaltig zu fertigen wuchs aber mehr und mehr.
So wurde 2012 das „Randoneer“ neu entwickelt: Der Rahmen wurde nun bei INTEC in Tschechien gefertigt, es wurde auf eine Getriebenabe zugunsten einer Kettenschaltung von Campagnolo verzichtet. Edelstahlbleche kamen jetzt von Gilles Berthoud aus Frankreich, die Lichtanlage von Schmidt aus Deutschland.
Dieses Fahrrad wurde kompromisslos auf Qualität und Nachhaltigkeit (kurze Transportwege) gebaut. Dies hat natürlich seinen Preis, was sich aber auch in einem überdurchschnittlichen Werterhalt niederschlägt.

Als Nebeneffekt entstand ein überaus klassisches Design in Stil der Wander- und Reiseräder eines Rene Herse oder Alex Singer der 50iger Jahre.

RETROCYCLE Fahrräder wurden nun von den Kunden „angeschafft“ und nicht einfach gekauft. Im Jahr 2013 wurden wir dann auf der Suche nach einem einheimischen Rahmenbauer bei der Firma Krüger Rahmenbau in Spenge bei Bielefeld fündig.

Unser Vorteil hier: Wir konnten Räder bis ins kleinste Detail nach unseren Vorstellung fertigen lassen. Im Vergleich zum Vorgängermodell sind wesentlich mehr Rahmengrößen zur Auswahl möglich und es können auch Maßanfertigungen produzieren werden. Und der „Draht“ zum in zweiter Generation geführtem Handwerksbetrieb könnte nicht besser sein!
Dies sind alles Vorteile, die wir unseren Kunden, die sich für ein RETROCYCLE-Fahrrad entschieden haben, weitergeben können.

Im Jahr 2014 kam mit dem „Queer“ ein klassischer Cyclocrosser hinzu, ein Jahr später auf der Basis der Modelle „Randoneer“ und „Queer“ die Rennmaschine „Tourneer“ mit den gleichen klassischen Genen und schließt diese Lücke.