Retrocycle Touring Club


Die Nachfrage nach entspannten, organisierten Touren, die ausgewiesen NICHT den Charakter einer RTF, Rennen oder ähnliches haben, war die letzten Jahre bei uns schon immer hoch.

Und gerade in der letzten Saison wurde mit unserem neu gegründeten Werkatelier auch das Angebot von RETROCYCLE ausgeführten Touren rege wahrgenommen.

Wir haben uns jetzt dazu entschieden, den RTC (Retrocycle Touring Club) zu gründen!

Mit unserem strategischem Lagepunkt fast direkt am Hauptbahnhof Lübeck, der B75 und unweit vom Holstentor und der Altstadtinsel Lübecks (UNESCO Weltkulturerbe) haben wir beschlossen, für Radenthusiasten einen Treffpunkt zu schaffen.

Gedacht ist der RTC nicht nur für die stolzen Besitzer eines RETROCYCLE-Rades.

Es kann formlos jeder mitmachen und -fahren, der über ein klassisches, schönes und

verkehrssicheres Stahlrad verfügt.

 

Die Devise gilt: Jeder auf eigene Gefahr und die Gruppe ist so schnell wie der langsamste Teilnehmer!

Wir fahren diese Touren nur und treten dabei ausdrücklich nicht als Veranstalter auf!

 

Und nicht nur nach der ausgedehnten Tour kann man bei uns entspannen:

Es gibt Erfrischungen, an denen man sich mit einer freiwilligen Spende beteiligen kann.

In gemütlicher Atmosphäre kann man klönen, die letzte Tour besprechen oder die Nächste planen und in unserem kleinen Bestand an alten Zeitschriften und weiterer wundervoller Lektüre schmökern.

Vor jedem Start gibt es erst einmal ein zweites, kleines Frühstück , wobei mal sich kennenlernt und die Werkstatt mit allen Details begutachten kann.

Hier wird das monatliche Tourenprogramm vorgestellt. Die Touren finden nur bei gutem, stabilem Wetter statt. Jeder ist natürlich für die Ausrüstung wie Regenklamotte (trotzdem) und Werkzeug selber verantwortlich.

Und von den gemachten Touren gibt es hier auch Tourenberichte, wo sich der oder die potentielle InteressentIn ein Bild machen können, was Ihnen bei einer eventuellen Teilnahme "bevorsteht":

Nähmlich nette Menschen auf tollen Fahrrädern mit guter Laune.

Auf Wunsch nehmen wir auch Kontakte auf, um direkt zu benachrichtigen oder Veränderungen mitzuteilen. Ansonsten zur Kontaktaufnahme hier lang.

 


Tourenprogramm Oktober 2018

Sonntag, den 07. Oktober 2018

 

"Anschlusstour nach Absalonshorst"

 

Diese Tour ist die letzte RTC-Tour unter dem Motto "Goldener Oktober".

Wir treffen uns ab 12 Uhr im RETROCYCLE-Werkatelier, um dann gegen 13 Uhr zu starten.

Es geht über die Lübecker Altstadtinsel auf den Drägerweg bins zum Landgasthof Absalonshorst an der Wakenitz.

Dort werden wir bei hoffentlich schönem Wetter auf der Terasse sitzen und mit Blick auf die Wakenitz

Kaffee und Kuchen genießen. Der gleiche Weg geht es zurück.

Die Länge beträgt ca. 20 Kilometer, Dauer den gesamten Nachmittag.

Die Tour ist sehr entspannt, es sind warme Sachen sowie ein Rad mit nicht zu schmalen Reifen durchaus sinnvoll.

Sonntag, den 14. September 2018

 

"Rennradtour an nach Salzhausen"

 

Diese Tour ist die erste RTC-Tour mit sehr sportlichem Charakter und als reine Rennradtour gedacht.

Treffen ist um 11 Uhr vor den Deichtorhallen in Hamburg.

Es geht über die Veddel durch Wilhemsburg zur Süderelbe, hier bis auf die Höhe Stelle, dann in Richtung Ashausen, Garlstorf bis nach Salzhausen. Hier wollen wir eine Pause einlegen, um dann zurück über Hoopte, Zollenspieker und dann durch die Vier- und Marschlande wieder an den Deichtorhallen zu landen.

Länge der Tour ca 100-120 Kilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit mind. 20 km/h.

Natürlich ist nicht nur ein Rennrad sinnvoll, Helm ist absolute Pflicht!

Bei Regen besteht die Möglichkeit, die Tour eine Woche zu verlegen.

Hierzu im Zweifel bitte Kontakt zu uns aufnehmen.


Tourenberichte


Sonntag, den 7. Okotber 2018 "Abschlustour nach Absolonshorst"

 

Der goldenen Oktober kündigte sich schon den Samstag vor der Tour an. Also ließ es uns hoffen, natürlich gab es aber gleich morgenn Absagen, so daß wir uns entspannten. Aber am Werkatelier warteten schon Christian und Ulrike. Diesmal war wieder ein Koga Miyata dabei und dann auch mal ein Brompton. Wie sich herausstellte war es keinen Deut langsamer und hatte dabei seinen eigenen "Sound". So ging es durch die Lübecker Altstadtinsel, wo der verkaufsoffenen Sonntag wütete. Die Wahmstraße hoch über die Moltkestraße und rechts rum auf den Drägerweg. Zu unserem Glück war es trotz des guten Wetters sehr leer, vermutlich dem offenen Sonntag dank. Durch goldene Blätter ging es dann wirklich durch Wald und Flur, im warsten Sinne.

Und obwohl es zu Beginn schon fast frostig war, kamen wir bei dem guten Tempo schon bald auf Temperatur. In Absolonshorst angekomen, entschieden wir uns die klassische Kombination von Suppe, Kuchen und Kaffee dann doch drinnen einzunehmen. Unterm Strich blieben wir dann aber doch länger sitzen, als die Tour auf dem Rad dann doch gedauert hat. Die Wege trennten sich dann auf dem Rückweg, während Christian und Ulrike in Richtung Hamburg radelten, ging es für uns zurück nach Lübeck.

Diese RTC-Saison waren die Touren wenige und nicht so gut besucht, aber wir sind gespannt wie unsere langen Wintertouren angenommen werden. Wir danken Christian, Heike,  Jörn, Jörn, Lilly, Denis, Lars, Richard, Bert, Peer, Ulrike, Ute, Greta, Felix, Andreas und Stefan für die Teilnahme. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf weitere Touren!


Sonntag, den 23. September 2018 "Tour durch Wilhelmsburg"

 

Das Wetter deutete sich für diese Tour schon schlecht an, daß wir auf unserer Startseite ein großes "Eventuell" setzten mussten.

Aber am Sonntagmorgen entschlossen wir uns dann doch, entgegen wieder vieler Absagen, uns auf den Weg nach Hamburg zum Cafè " die Herren Köstich" zu machen.Dort stieß dann Ute  mit ihrem roten Hollandrad inklusive Lammfellsatteldecke zu uns, und wenig später sogar Lars. Aber er hatte keines seiner sorgsam gepflegten Koga Miyatas dabei, sondern kam gerade vom Flohmarkt. Und so saßen wir dann doch länger als gedacht und verquatschten uns fast. Gegen 13 Uhr ging es dann doch los, wie so oft in Richtung Alter Elbtunnel. Wir hatten den Autolift dann auch ganz für uns alleine. Es ging dann an Blohm und Voss vorbei duch den ehemaligen Freihafen am Reiherstieg vorbei in Richtung Altwilhelmsburg. Hier machten wir uns mal bewusster ein Bild, wie schön die alte Bausubtanz entlang der Veringstraße ist. Dann stießen wir durch das Krankenhaus am alten Wasserturm vorbei auf die Georg-Wilhelmstraße und dann ganz unspektakulär in Richtung Süderelbbrücken.

Hier kratzten wir die Kurve an der Wilhelmsburger Reichstraße zur einen Seite, Apfelbäumen zur anderen Seite gerade auf das Wilhelmburger Rathaus zu. Das ehemalige IBA-Gelände lässt tolles fahren zu, und hier gibt es so manches Kleinod an Kunst und Gestaltung, übriggeblieben von der IBA und IGA. Den Besucher freut es, wie z. B. die Bemalung einer schnöder Unterführung.

Dann ab durch die Veddel, über die Elbbrücken und durch den Brandshof zur Oldtimer-Tankstelle. Dort hielten wir dann den Regen bei Kaffee, Kuchen und Pommes und Retro-Flohmarkt aus. Leider war diese Ausfahrt (mal wieder) von mehr Absagen und geringen Teilnehmerzahl geprägt. Im kommenden Monat gibt es noch eine kurze Abschlusstour, dann ist es vorbei mit den RTC-Touren. Wir wedren sehen, wie viel dann mitkommen oder absagen.

Trotzdem können wir sagen "Wir waren unterwegs und haben was gemacht!"


Sonntag, den 02. September 2018 "Tour zum Altstadtfest nach Mölln"

 

Eigentlich ging es an dem Sonntag los wie immer: Treffen ab 11 Uhr im Werkatelier bei RETROCYCLE, Abfahrt um 12 Uhr.

Aber es war dann doch sehr ernüchternd: Es kam nur mit Felix ein Teilnehmer! Aber dafür mit neuem Melonenhelm. Sehr vernüftig! Nachdem sich die erste Enttäuschung gelegt hatte, sollte es am Elbe-Lübeck-Kanal raus aus Lübeck gehen frei nach dem Motto "wir fahren die Tour sowieso...".

Aber wir kamen aus Lübeck gar nicht raus, denn schon kurz nach der Moislinger Allee ab es den ersten Platten. Wie immer hinten mit einem ziemlichen Schnitt im Reifen. Aber nicht verzagt, mit neuen selbstklebenden Flicken geflickt und noch einer drauf damit der Reifen auch hält. Dann ging es weiter bis auf Höhe Berkenthin, wo wir den mörderischen Hubbelweg am Kanal verließen und auf blanken Asphaltstraße über Anker dahin glitten. Kurz vor dem Abstecher nach Lankau blieben wir am üblichen Biohofgemüsestand stehen. Während Felix sich an dem Landleben mit Schweinen erfreute, erfreute ich mich an einigen Oldtimern die die Straße bei einer Ralley entlang cruisten. Tolle Autos, tolles Wetter, tolle Gegend. Als wir dann los wollten war der geflickte Schlauch wieder komplett platt. Es stellte sich heraus, daß sich der Flicken offensichtlich durch die Walktätigkeit des Reifens abgepellt hatte. Also neuer Schlauch rein und ab nach Mölln. Hier trafen wir dann auf Freundin mit Cusine, den Flohmarkt, der über die gesamte Altstadt verteilt war. Natürlich gab es Kaffee, Kuchen und Bratwurst. Wir schauten dann noch bei diversen Konzerten vorbei und letztendlich am Möllner See, wo wir überlegten einen Ausflugsdampfer zu klauen.

Aber in Anbetracht der Größe des Schiffes und der fortgeschrittenen Tageszeit machten wir uns auf den Weg zurück. Hier kämpften wir uns gegen den Sonnenuntergang und Wind ohne Zwischenfälle zurück nach Lübeck.

Leider war es mal wieder ein Tiefsstand an Teilnehmer(n) und es wird sich bei den nächsten Touren zeigen wie es mit dem RTC weitergeht. Aber großes DANKE an Felix, der diesmal alle Fotos schoß. Es hat Spaß gemacht!


7. bis 17. August "Bodenseeumrundung"

 

Die ersten zwei Augustwochen standen im Zeichen des Retrocycle-Jahresurlaubes. Und dieses Jahr hatten wir beschlossen, mal nicht in das Radfahrparadies Dänemark zu reisen, sondern den am meisten befahrenen Radwanderweg rund um den Bodensee "zu machen".

Mit der Bahn ging es dann hin bis nach Meckenbeuren, eine Station vor Friedrichshafen. Wir wollten den Trubel der Stadt umgehen und unsere erste Station war das Örtchen Neuhaus nahe Markdorf. Hier zelteten wir auf einem Familienzeltplatz mit einem bodenseetypischen Unwetter in der Nacht. Am nächsten Tag ging es dann wohl oder übel doch über Firedrichshafen auf den Bodenseeradweg. Und wie wir ihn erstma hatten, flogen wir nur so dahin! Wir fuhren allen Enpfehlungen zum Trotz entgegen des Uhrzeigersinnes um den See. Es ging dann das gesamte nördliche Ufer über Meersburg, Salem, Überlingen bis nach Ludwigshafen Bodman. Eigenlich wollten wir garnicht soweit. Die nächste Etappe ging ins Hinterland bis nach Kontanz, wo wir das erste Mal im Bodensee badeten. Hier blieben wir zwei Tage, um uns Kontanz in Ruhe anzusehen. Ein sehr entspannender Tag! Die Radfahrbedingungen in Konstanz sind fast auf dänischem Niveau. Nach zwei Tagen ging es dann über die Insel Reichenau, wo wir mit einer kleinen Solarfähre in die Schweiz übersetzten, nach Eschenz. Hier erlebten wir eine  der tollsten Campingplätze, die wir auf unseren Reisen je gehabt hatten. Einen wahnsinns Ausblick. Auch hier bliben wir zwei Tage, um einen Abstecher nach Stein am Rhein und Schaffhausen zum Rheinfall zu machen.

Auch das südliche, schweizer Ufer war zum radeln perfekt, die Wege nahe des Wassers wie aus Pakett. In Rorschahct setzten wir dann mit der Fähre nach Lindau über und sparten uns den Österreichischen Teil aus. Dafür verbrachten wir dann drei tolle Tage in Gohren bei klarem Bodenseewasser, Käsespätzle, Wurstsalat und Mengen von Weizenbier.

Und es entstand eine neue Idee für eine RTC-Vatertagstour im nächsten Frühjahr. Aber dazu demnächst mehr!

 


Sonntag, den 29. Juli 2018 "Von Lübeck über Berlin nach Plön"

 

Diese Tour war die letzten beiden Jahre die RTC-Saisonabschlusstour und wurde von uns immer im Oktober bei vorzugsweise schlechtem, bewölktem oder gar sehr nassen Bedingungen gemacht. Es kam der Wunsch auf, doch mal diese Strecke bei Sonnenschein zu genießen. Gesagt, getan: Treffen war wie immer im RETROCYCLE-Werkatelier ab 11 Uhr, los gin es um Punkt 12.

Diesmal war auch ein moderner Randonneur der Hamburger Firma Trenga De dabei mit Alurahmen. Aber da machten wir eine Ausnahme- So ging es über Stockelsdorf raus aus Lübeck und die übliche Strecke Richtung Ahrenbök. Leider war dieses Mal der Leistungunterschied sehr groß, so daß die Vorrausfahrenden oftmals umkehren mussten oder gar ausser Sichtweite waren und nicht mehr zurückgerufen werden konnten, während die letzten nicht hinterher kamen. Nach über der Hälfte der Strecke in Berlin änderte dies sich aber und wir fuhren auf einer Welle. Kurze Zeit später trafen wir dann in Bosau am Cafe Brooks ein.

Hier wollte Stefan mit seinem Retrocycle zu uns stoßen. Und obwohl ich es nicht für möglich gehalten hätte, gelang dies ohne weitere Absprache. Perfekt!

Da unser Stammcafe aber völlig überlaufen war, disponierten wir um und fuhren in ein viel angenahmeres Cafe "Frohsinn" mit schönem Garten und wenig Autoverkehr und genossen unseren Pitstop mit Griesbrei, Bier, Kaffee und Currywurst.

"Die Harten" Andreas und Lars fuhren danach wieder zurück nach Hamburg, zumindestens nahmen sie das in Angriff, während der Rest auf dem Weg zum Plöner Bahnhof nochmal eine Plansch-Session im Plöner See veranstalteten.

Es war mal wieder eine tolle Runde mit neuen Gesichtern und einem etwas anderen Programm. Es hat uns Spaß gemacht!


Sonntag, den 15.07.2018 "Picknicktour durchs Alstertal"

 

Diesmal sollte es eine ganz neue Tour im Programm des RTC geben: Wir wollten mal eine Runde ohne den Anspruch von langen Strecken und hoher Geschwindigkeit auf die "Räder stellen". Und die Strecke entlang des Alsterlaufes in den Walddörfern bot sich gerade dafür an. Als Treffpunkt war der Ohlsdorfer Bahnhof angedacht, und die eintreffenden TeilnehmerInnen ließen waren mal wieder neu und toll gemischt: Hoher weiblicher Anteil von 50%, sowie generationsübergeifendes Teilnehmeralter von 61 Jahren bis 8 Monaten. Echt toll!

Mit gepackten Picknickkörben ging es dann den Alsterlauf hoch. Hier war es erstaunlich ruhig, wahrscheinlich dem bevorstehenden Fussball-WM Finale zu verdanken. Es ging bergauf und bergab, wobei auch das Gespann mit Kinderanhänger nicht geschoben. Respekt! Bald trafen wir im Rodenbeker Quellental ein, wo ein auch wenig besuchter, schön gepflegter Rasen auf uns wartete. Hier machten wir es uns mit tollen Salaten, gekochten Eiern und Brot gemütlich, während die jüngste Teilnehmerin uns mit dem sehr kreativen Verzehr von Blaubeeren bei Laute hielt.

Gegen den frühen Nachmittag ging es dann langsam den Weg zurück bis nach Wellingsbüttel, wo wir auf Höhe des Torhauses das Alstertal verließen um in einem sehr edelem Eiscafe uns von dem ältesten Teilnehmer zu Eis und Espresso einladen zu lassen. Es wurde dann von ergrauten, gemützen Herren noch fleissig über Lenkerformen gefachsimpelt, die Jüngste wurde dann bald auch der Mittelpunkt (der Eindiele) und dann ging es über den "stillen Weg" quer über den Ohlsdorfer Friedhof zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Diese mal ganz neue Art einer RTC Tour hat uns so gefallen, daß wir sie vielleicht diese Saison nochmal wiederholen wollen!

Es hat uns mal wieder sehr gefallen, alles hat gestimmt, und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!


Sonntag, den 01.07.2018 "An der Ostssee entlang bis nach Klütz"

 

An diesem Sonntag sollte es am Ostsseeradwanderweg von Lübeck über Travemünde, Prival bis nach Klütz und Boltenhagen gehen. Das Treffen im RETROCYCLE Werkatelier war um 1 Uhr angesetzt, und um 10 Uhr kam der erste Teilnehmer zur Montage seines Gepäckträgers an seinem RETROCYCLE "Randoneer GT". So nach und nach kamen weitere, es wurde Kaffee getrunken, Snacks "gemuffelt" und an Rädern noch letzte Schraubereien vorgenommen. Diese natürlich unter Fachkommentaren der mehr oder weniger Kompetenten.

Um 12 Uhr ging es dann mit 7 Leuten, drei RETROCYCLEs, einem TREK, einem beeindruckendem HOLDSWORTH  sowie zwei KOGA-MIYATAS (alle in Stahl) los über Bad Schwartau, Klützer Wald bis nach Travemünde. Nach dem übersetzen mit der Prival-Fähre fiel dann auf, das dem TREK hinten eine Speiche gerissen war. Es stellte sich die Frage was tun:

Den Leidtragenden zurücklassen, einer begleitet ihn nach Hause per Zug oder Auto oder wir rufen den ADAC. Kurzum: Einfach weiterfahren bis zum totalen Zusammenbruch unter dem Spott der übrigen.

Es ging dann bis Rosenhagen zum Kuchen, Kaffee und Bier. Die Zeit schritt nun aber doch so voran, daß nach einer weiteren Pause zum baden in der Ostsee beschlossen wurde, bis kurz vor Boltenhagen zur Pommersbude zu fahren, wo es keine Pommes gab, um dort Backfisch zu essen und eine tolle Aussicht über die Ostsee zu genießen. Dann ging es aber auch Nonstop zurück auf Radwegen wie Pakett. Ein paar schöne Fotoabstecher an den Steilküsten später brachte uns dann zurück nach Travemünde, wo sich die Gruppe dann auflöste.

Es war eine tolle Tour, bestes Wetter, und auch wenn wir den ersten größeren Schaden hatten, haben wir wohl auf keine vorherigen Tour so viel gelacht und neue Wörter wie "Stragbettprofil" kennengelernt.

Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächsten Touren!

Bilder zum vergrößern anklicken


Sonntag den 03. Juni "Eulenspiegeltour nach Mölln"

 

Gegen 12 Uhr ging es in der Werkstatt in Lübeck los. Das bedeckte Wetter ließ zwar Freude auf das fahren aufkommen, es war nicht ganz so unerträglich heiß wie die letzten Tage. Allerdings war beim Start schon klar, daß baden im Lankauer See ausfallen würden. Es ging am Elbe-Lübeck Kanal lang bis Berkenthin, und hier landienwärts. Es kam dann auch die Sonne heraus, was die Temperaturen direkt im Sonnenschein hochschnellen ließ. Aber die Strecke war wundervoll, gut ausgebaute Nebenstraßen ohnen nennenswerten Autoverkehr. Es ging wirklich sehr entspannt mit einem 23er Schnitt (!) dann in Richtung Mölln, wo wir nach noch nicht malganz  2 Stunden Fahrzeit ankamen. Dies lag auch an dem neuen RETROCYCLE "Randoneer 650b" Musterrad, mit dem die bessere Hälfte von uns ein ziemliches Tempo vorlegte. In Mölln gab es dann eine Pause bei Hefeweizen und Kartoffelpuffer.

Fast die gleiche Strecke ging es dann zurück, wobei wir eine Alternativstrecke nach L übeck hinein über Genin nahmen.

Die letzten Kilometer am Kanal entlang sind dann doch extrem kräfteraubend. Schade das wie letztes Jahr die Resonanz auf diese tolle Tour so gering ausfiel. Wir hatten unseren Spaß und haben trotzdem tolle Eindrücke gewonnen.


Sonntag den 21 April "Kreuz und Quer durch Wilhelmsburg"

 

Diesen Sonntag stand die erste Hamburger RTC-Tour für dieses Jahr an: Es sollte durch Wilhelmburg gehen. Als Treffpunkt hatten wir das Cafe "die Herren Köstlich" in Hafennähe ausgesucht, und was geschah war auch für uns ungewöhnlich: Im Vorfeld hatten sich mit 9 Leuten schon mehr als zuvor angemeldet. Durch einige kurzfristige Absagen und auch überraschende Teilnahmen waren wir am Star dann 12 Leute!!! Neben den Lübeckern waren auch zwie unserer hamburger Kunden der ersten Stunde sowie vier Mitglieder des Altonaer-Bicycle-Clubs dabei, so daß wir auch vor dem Cafe den Platz mit tollsten Rädern in Beschlag nahmen: Diverse Retrocycle und Koga Miyatas verschiedene Baujahre, Villinger und Holländer sowie die Highlights natürlich aus dem ABC: ein Gitane Tandem, Mittendorf Renner und einem Jeff Lyon  Randonneur.

In einem nie gekanntem Convoi ging es dann Richtung alten Elbtunnel, der zum Glück auch die großen Fahrstühle auf beiden Seiten geöffnet hatte. Wir "cruisten" dann durch den Hafen zum Reiherstieg und dann in Richutng Kattwykbrücke. Hier wollten wir kurz vor Altenwerden in den kleinen Park hinter dem Containerterminal, was leider nicht gelang da dort schwer gebaut wird. Dank Berts kundiger Ortskenntnisse des Hafens ging es dann durch Altenwerder und Moorwerden Richtung Harburger Schleuse.

Durch den Harburger Hafen ging es dann zur Harburger Schleuse. Hier warteten wir auf das Öffnen der Schleuse, während sich die erste Teilnehmerin verabschiedete. Nun ging es über die Süderelbbrücke und dann links der Reichsstraße an dem wundervoll ausgebauten neuen Radweg durch das ehemalige Iba-Gelände. Als die ersten Rufe nach Pause laut wurden, beschlossen wir den Anleger am Vogelhüttendeich anzusteuern und dort einen Stop bei Flammekuchen und Akloholfreiem Weizen einzulegen.

Nach der wohltuenden Pause trennten sich die Wege der Teilnehmer, die durch den Elbtunnel nach Altona mussten. Während der Rest durch die Veddel noch bei der Oldtimer-Tankstelle in Rothenburgsort vorbeischauten. Dort ging gerade der 50er Jahre Flohmarkt zuende, und wir stöberten noch mal kurz rüber. Hier wurde die Gruppe nochmals etwas kleiner, während der Rest nach kurzer Zeit den Elbradweg bis zu den Deichtorhallen weiterfuhr. Hier war dann Schluss, die 12 waren fast halbiert.

Wir danken allen Teilnehmern für ihr Erscheinen, es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Und die Teilnehmerzahl hat uns ergriffen!


Sonntag den 8. April "Anfahren nach Travemünde"

 

Dieses Wochenende war das erste Mal super Wetter vorrausgesagt, was uns hoffen ließ auf ene gute Teilnhmerzahl für die erste Ausfahrt des RTC nach Travemünde.

Die Woche vorher "hagelte" es allerdings schon Absage der üblichen Teilnehmer des letztes Jahres, so daß wir uns auf eine kleine Runde einstellten.

Umso erfreuter waren wir, als dann Marcel, Jörn, Ben und Noel auftauchten. So waren wir dann doch insgesamt sechs Teilnehmer mit verschiedensten Stahlrädern: Drei RETROCYCLE, ein BH, ein TREK sowie ein GIANT/KOGA welches ich gerade in der Werkstatt zum refitten hatte.

Es ging die bekannte Strecke über Dänishburg an Alt-Lübeck vorbei Richtung Siems vorbei an Kreuzkamp, Ovendorf, Pöppendorf nach Travemünde. Hier gab es am Fischereihafen noch Fischbrötchen in der Sonne, und dann gibg es gegen den etwas strammeren Wind die gleiche Strecke zurück.

Es war ein toller Einstieg in die kommende RTC-Saison! Danke an alle Teilnehmer und in zwei Wochen zum Wiedersehen in Hamburg zur "Wilhelmsburg-Tour".