retrocycle touring club


Die Nachfrage nach entspannten, organisierten Touren, die ausgewiesen NICHT den Charakter einer RTF, Rennen oder ähnliches haben, war die letzten Jahre bei uns schon immer hoch.

Und gerade in der letzten Saison wurde mit unserem neu gegründeten Werkatelier auch das Angebot von RETROCYCLE ausgeführten Touren rege wahrgenommen.

Wir haben uns jetzt dazu entschieden, den RTC (Retrocycle Touring Club) zu gründen!

Mit unserem strategischem Lagepunkt fast direkt am Hauptbahnhof Lübeck, der B75 und unweit vom Holstentor und der Altstadtinsel Lübecks (UNESCO Weltkulturerbe) haben wir beschlossen, für Radenthusiasten einen Treffpunkt zu schaffen.

Gedacht ist der RTC nicht nur für die stolzen Besitzer eines RETROCYCLE-Rades.

Es kann formlos jeder mitmachen und -fahren, der über ein klassisches, schönes und

verkehrssicheres Stahlrad verfügt.

 

Die Devise gilt: Jeder auf eigene Gefahr und die Gruppe ist so schnell wie der langsamste Teilnehmer!

Wir fahren diese Touren nur und treten dabei ausdrücklich nicht als Veranstalter auf!

 

Und nicht nur nach der ausgedehnten Tour kann man bei uns entspannen:

Es gibt Erfrischungen, an denen man sich mit einer freiwilligen Spende beteiligen kann.

In gemütlicher Atmosphäre kann man klönen, die letzte Tour besprechen oder die Nächste planen und in unserem kleinen Bestand an alten Zeitschriften und weiterer wundervoller Lektüre schmökern.

Vor jedem Start gibt es erst einmal ein zweites, kleines Frühstück , wobei mal sich kennenlernt und die Werkstatt mit allen Details begutachten kann.

 

Hier wird das monatliche Tourenprogramm vorgestellt. Die Touren finden nur bei gutem, stabilem Wetter statt. Jeder ist natürlich für die Ausrüstung wie Regenklamotte (trotzdem) und Werkzeug selber verantwortlich.

Und von den gemachten Touren gibt es hier auch Tourenberichte, wo sich der oder die potentielle InteressentIn ein Bild machen können, was Ihnen bei einr eventuellen Teilnahme "bevorsteht":

Nähmlich nette Menschen auf tollen Fahrrädern mit guter Laune.

Auf Wunsch nehmen wir auch Kontakte auf, um direkt zu benachrichtigen oder Veränderungen mitzuteilen. Ansonsten zur Kontaktaufnahme hier lang.

 

Für alle weiteren Fragen stehen wir jederzeit per Mail oder telefonisch zur Verfügung.


Tourenprogramm august/September

Der Spätsommer wird im RTC bedingt durch die fortgeschrittene Saison und damit gewonnen Kondition eher eine Phase der Langstreckenfahrten.

Zwar nur alle zwei Wochen, dafür eher lange Distanzen.

Weiterhin kommen noch kurzfristige Feierabendrennradtouren dazu.

 

Sonntag, den 27. August

Heidetour nach Salzhausen

- Start 12 Uhr Neufelder Platz Hamburg Harburg am S-Bahnhof

- Strecke von Harburg über Stelle, Ashausen, Wulfsen, Garstedt nach Salzhausen. Zurück bis zur Elbe über Hoopte durch die Vier- und Marschlande nach Hamburg.

- Streckenlänge ca. 80 km mit ausgedehnter Einkehr in Salzhausen.

 

Sonntag, den 03. September

Eulenspiegltour nach Mölln

- Start 12 Uhr Retrocycle Werkstatt nach gemeinsamen Frühstück

- Strecke von Lübeck am Elbe-Lübeck-Kanal bis nach Mölln. Zurück über Lankau am Lankauer See vorbei über Berkenthin und Klempau nach Lübeck

- Streckenlänge ca. 70 km (teilweise unbefestigt) mit Einkehr in Mölln.

 

Sonntag, den 24. September

Tour im Rahmen der 2. Lübecker Fahrradtage nach Niendorf Ostsee

- Start 13 Uhr Retrocycle Werkstatt nach gemeinsamen Frühstück

- Strecke von Lübeck an Bad Schwartau vorbei links am Hemelsdorfer See vorbei nach Niendorf und zurück rechts am Hemelsdorfer See vorbei nach Lübeck

- Strckenlänge ca. km mit Einkehr in Niendorf


Tourenberichte


Tour Dänemark Juli 2017

 

Wir starteten unsere gedacht, wohlvorbereiteten Tour nach Kopenhagen am Samstag um 7 Uhr in Lübeck Hauptbahnhof. Die Idee nach eingängiger Beratung im DB Reisezentrum war, dem Ansturm früh auszuweichen und über Rostock mit der Fähre rechtzeitig in Gedser/Dänemark zu sein, um noch einige Kilometer zu machen.

Falsch gedacht: In Rostock muss man, nachdem man mit der S-Bahn noch einiges gependelt ist, mit dem Bus zum Fähranleger auf die andere Seite des Hafens fahren. Natürlich alles mit schwer bepackten Fahrrädern so um die 30 Kilogramm.

Bedeutet: 6 mal umsteigen, 3 Stunden Wartezeit und 8 Stunden Reisezeit insgesamt bis wir dann endlich dänisches Festland unter den Reifen hatten. Diese Route ist zumindesten mit der Bahn nicht zu empfehlen. Mit dem Rad den Ostseeradweg bis Rostock ist die bessere Alternative.

Obwohl das Wetter mehr als bescheiden war (ziehen wir denn jetzt auch die Garmaschen an?),

ist das Radreisen dort wundervoll und wie im Paradies.

Super ausgebaute und ausgeschilderte Radwege:

Diese führen einen ohne Navi oder Karte über die internationalen Radrouten sicher und vor allem schnell zu seinem Ziel führen. Es ging von Gedster die Radroute 8 an der Küste hinauf über Stubbeköbing über die Inseln Bogö, Mön und dann auf der Route 9 weiter nach Praestö und Kogö auf Seeland.

Hier stellten wir fest, daß wie so gut vorankamen, daß wie viel zu schnell in Kopenhagen sein würden. Also machten wir über die Regionalroute 86 einen Abstecher nach Roskilde.

Unterwegs tolle, günstige und professionell geführte Campingplätze:

Der Abstecher nach Roskilde entpuppte sich als absoluter Glücksfall, da wir dort nicht nur den perfektesten Campingplatz (auf dänisch "den snukkeligsten Camping") gefunden hatten. Die Stadt mit dem Dom, dem Rock/Pop- und dem Wikingermuseum und der Lage direkt am Fjord sind auf jeden Fall ein, zwei oder drei Tage Aufenthalt wert. Wir haben dort im Cafe Satchmo nicht nur am besten gegessen.

Wir entdeckten auch mit dem ortlichen Kraftwerk, daß gerade und auch bei den Nutzgebäuden die Dänen ein Faible für tolles Design haben:

Nach Roskilde ging es dann auf der Radroute 6 dann endlich nach Kopenhagen, der Stadt mit der angeblich höchsten Lebensqualität weltweit und dem nachweislich bestausgebauten Radwegenetz. Auch hier tolle Architektur im Kombination von alt und neu.

Die üblichen Attraktionen wie Meerjungfrau und Königspalast mit Wachablösung haben wir schnell abgearbeitet, um uns dem wahren Kopenhagen zu widmen:

Es ging dann mit dem Zug zurück, wohl in der Gewissheit, daß die Lockerheit und das entspannte Radfahren in Deutschland nicht mehr das Gleiche sein werden.

Und auch die vielen, netten Bekanntschaften auf unserer Tour (ausschließlich Deutsche Radfahrer) dachten mit der gleichen Wehmut daran, was zuhause wieder auf sie zukommt. Als da wären:

Frank aus Tübingen, Andreas aus Stade, Martin aus Heidelberg, die Eltern von Karl aus Köln, die Architektin aus Darmstadt und noch einige andere. Wie haben uns gefreut, euch kennen zu lernen!

Und auch wenn das Wetter größenteil besch..... war, so gab es sie doch, die Momente: